Stoffwechsel anregen – so einfach funktioniert es!

Stoffwechsel anregen – so einfach funktioniert es!

Stoffwechsel anregen – so einfach funktioniert es!

StoffwechselDer Begriff taucht täglich in der Werbung, im TV oder in unseren Gesprächen auf. Wir wissen, dass Stoffwechsel etwas besonders Wichtiges für unsere Gesundheit ist und er sich mit Alter oder Ernährung verlangsamen kann. Auch dass wir den Stoffwechsel anregen müssen, wenn er etwas schläfrig daherkommt, ist inzwischen bekannt. Und dennoch fällt es den meisten schwer, zu beschreiben, was darunter wirklich zu verstehen ist. Häufig lautet die Antwort dann: „Verdauung“. Gar nicht so falsch, aber trotzdem knapp daneben. Das Thema ist zu wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlgefühl, um es so stiefmütterlich zu behandeln. Daher haben wir spannende, bekannte und weniger bekannte Informationen zusammengestellt: Stoffwechsel anregen – so einfach funktioniert es!

Stoffwechsel oder auch Metabolismus nennt man die Gesamtheit aller biochemischen Prozesse in unseren Körpern. Ohne ein solch funktionierendes System können wir nicht leben. Dieses ausgeklügelte System steuert Aufnahme, Umwandlung und Transport von Stoffen, aber auch die Produktion von Stoffwechselendprodukten. Ziel ist es, jede Zelle mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen. Nur so können Zellen ihre Aufgaben erfüllen.

Was regt den Stoffwechsel an?

Aktivator dieser wichtigen Vorgänge sind Enzyme, also Moleküle, die eine chemische Reaktion beschleunigen können. Meist handelt es sich um Eiweiße, die dabei helfen, andere Moleküle aufzuspalten und Stoffe umzuwandeln. Sie sind Kontrollposten, die dabei helfen, chemische Abläufe zu regulieren. Besondere Aufgaben übernehmen Enzyme im Verdauungsprozess, wo sie helfen, die Nahrung in verschiedene Bausteine zu teilen, z. B. in Aminosäuren, Fettsäuren und Zuckermoleküle. Auch die Identifizierung von Abfall- und Schadstoffen gehört dazu. Ziele des Stoffwechsels sind der Aufbau und Erhalt der Körpersubstanz sowie der Energiegewinnung. Wenn wir den Stoffwechsel aktivieren und unsere Ernährung umstellen, tun wir viel für unsere Gesundheit.

So wechseln die Stoffe in unserem Körper

Wenn man wissen will, wie die biochemischen Prozesse unseres komplexen Systems en détail ablaufen, muss man etwas weiter ausholen. Denn so wechseln die Stoffe in unserem Körper: Es beginnt bereits einen guten Schritt vor dem eigentlichen Stoffwechselgeschehen, nämlich in der Verdauung. Die aufgenommene Nahrung wird während des Verdauungsprozesses mithilfe der Enzyme in ihre Bestandteile aufgespalten. Diese winzigen Nahrungsteilchen werden dann in die Blutbahn geschickt, um den Weg zu ihrem Ziel, den Zellen, aufzunehmen. Kaum dort angekommen kann der eigentliche biochemische Prozess der Verstoffwechslung schon beginnen. Dabei werden Stoffe aufgespalten, umgebaut, neu formiert oder zur Endablage freigegeben. Die Zellen nutzen dazu Energie, Baumaterial, Hormone, Vitamine und als Animateure die Enzyme.

Genau genommen können wir in uns nicht den „einen“ Stoffwechsel aktivieren, sondern unterschiedliche Stoffwechselarten, je nach Aufgabe:

Kohlenhydratstoffwechsel

Nudeln, Kartoffeln und Brot sind so beliebt wie verrufen – sie sind Kohlenhydratträger und damit erklärter Feind der schlanken Figur. Dabei sind gerade diese Kohlenhydrate eine wichtige Energiequelle des Metabolismus, nachdem sie durch Enzyme in Glucose umgewandelt worden sind, und die passende Größe haben, um über die Blutbahn transportiert werden zu können. Die Leber speichert Glucose, die nicht sofort benötigt wird, indem sie diese in Glykogen umwandelt. Energie, die bei Überschuss als Fette in den Fettdepots deponiert werden.

Fettstoffwechsel

Fette haben in unserem Sprachgebrauch einen durchweg negativen Beigeschmack. Übergewicht, schlaffe Konturen und unschöne Pölsterchen werden schnell als Fazit einer fettreichen Ernährung abgestempelt. Sicher nicht ganz zu Unrecht, dennochgehören Fette zu unseren notwendigen Energieträgern und Bauträgern von Botenstoffen und Hormonen. Dazu werden sie im Verdauungsprozess zu Fettsäuren und Glyzeriden aufgespalten. Diese gelangen über das Blut in die Leber und zu anderen Organen.

Mineralstoffwechsel

Unser Körper braucht eine ganze Reihe an Mineralstoffen in unterschiedlicher Menge und Form. Natrium, Kalium oder Chlorid stellt die Empfindung und Weiterleitung von Reizen, wie Wärme, Kälte, Schmerz, ebenso wie die Gewebsspannung sicher. Dagegen sind Kalzium und Phosphat beim Knochenaufbau unerlässlich.

Aminosäurestoffwechsel

Einer der wichtigsten Stoffe für den Aufbau von Muskeln, Enzymen, Hormonen und zur Energiegewinnung ist die Aminosäure. Im Aminosäurestoffwechsel oder auch Eiweißstoffwechsel werden die Eiweiße zerlegt und die daraus abgespaltenen Aminosäuren über das Blut zu den Zellen transportiert.

Energiestoffwechsel

Wir brauchen Energie – in der Bewegung, für Herz und Kreislauf, um Wärme zu produzieren und die Ausscheidung von Abfall- und Schadstoffen zu bewältigen. Im Energiestoffwechsel wird diese Energie produziert und freigesetzt. Dazu dienen in erster Linie Kohlenhydrate. Stehen diese nicht zur Verfügung, weil z. B. gerade Diät gehalten wird, werden Proteine in Glucoseumgewandelt. Sind auch diese Mangelware, sind die Muskeln, genauer gesagt, das Muskeleiweiß, Ziel der Begierde. Gleichzeitig schlägt die Leber Alarm und bildet aus Fetten den Ersatzstoff Ketonkörper, der die fehlende Glykose ersetzen kann. So nutzen wir unsere Fettdepots zur Energiegewinnung.

Fett ist nicht gleich Fett

Fett zu verteufeln, ist längst überholt. Inzwischen weiß man, dass Fette zu einer ausgewogenen gesunden Ernährung gehören. Im Gegenteil, fettfrei zu leben, ist sogar gesundheitsschädlich. Fettlösliche Vitamine können so nicht vom Körper aufgenommen werden. Doch Fett ist nicht gleich Fett. Aber wie unterscheiden sich Gute von Schlechten?

Diese Frage ist schnell beantwortet: Gut sind ungesättigte, schädlich dagegen gesättigte Fettsäuren. Ungesättigte Fettsäuren stammen überwiegend von Pflanzen, wirken u. a. entzündungshemmend.

Gesättigte Fettsäuren kommen in Fleisch, Wurst oder Milchprodukten vor. Sie erhöhen die Blutfettwerte und werden bei einem Zuviel in die Fettdepots eingelagert.

Wer sich gesund ernähren will, sollte die Zufuhr seiner Fettsäuren streng reglementieren. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie Omega-3-Fettsäuren sind die wichtigsten Vertreter, z. B. in Schwarzkümmelöl, Leinöl oder Fischen enthalten, und sollten 25 % des täglichen Bedarfs ausmachen.

50 % bilden einfach ungesättigte Fettsäuren, z. B. aus kalt gepresstem hochwertigen Oliven- oder Sonnenblumenöl.

Weitere 25 % dürfen aus gesättigten Fettsäuren kommen, die aus industriell hergestellten Produkten stammen bzw. aus Fleisch, Wurst oder Käse.

Dennoch lassen sich auch bei diesen Produkten reichlich Fett sparen. Hier einige Tipps:

  • Fisch statt Fleisch bevorzugen.
  • Fettränder und die Haut von Hähnchen, Ente, Schwein oder Gans bleiben besser unberührt.
  • Grundsätzlich zu magerem Fleisch greifen, z. B. Geflügel, Wild, Rind.
  • Keine Fertigprodukte verwenden. Pommes, Kroketten, Cordon bleu und Kartoffelpuffer im Backofen zubereiten, schwimmendes Fett meiden.
  • Gehärtete Fette und Butter gegen Olivenöl oder Rapsöl, das erhitzbar ist, tauschen.
  • Milchprodukte nur fettarm verwenden.

Low-Fat oder Low-Carb?

Wer sich fragt: „Wie kann ich meinen Stoffwechsel anregen und zugleich Gewichtverlieren?“, hat die Qual der Wahl. Soll es 

weniger Fett oder dürfen es doch lieber weniger Kohlenhydrate sein? Low-Fat und Low-Carb sind zwei ganz unterschiedliche Ernährungsumstellungen, beide mit dem Ziel, Pfunde zu verlieren. Während bei Low-Fat eben Fette und Öle reduziert werden, sind bei Low-Carb Kohlenhydrate auf der Streichliste, also Kartoffeln, Nudeln, Brot, Brötchen und Kuchen.

Die Vorteile einer Low-Fat-Ernährung:

Um Fette zu vermeiden, sind industriell verarbeitete Lebensmittel passé.

Kalorienarme nährstoffreiche frische Produkte, magere Fleisch- und Fischsorten, viel fettfreies Obst und Gemüse (keine Avocados) und Hülsenfrüchte schaffen viel Raum für leckere Rezepte mit wenig Fett.

Lebensmittel ohne KohlenhydrateIdeal sind wasserreiche Gemüse und Salate, wie Gurken, Zucchini, Paprika oder Rote Beete. Auch Auberginen passen in diese Gruppe sehr gut, sollten jedoch nicht in Öl gebraten werden. Außerdem sind auch Pilze oder Brokkoli, Lauch und Fenchel optimal, um eine Kursänderung in den Ernährungsgewohnheiten zu erreichen. Dabei wird gleichzeitig der Metabolismus angeregt und die Leber entlastet.

Kohlenhydrate können in der Low-Fat-Ernährung beliebig gegessen werden. Wer sein Frühstücksbrötchen genießen will, braucht sich hier nicht einzuschränken. Lediglich Butter oder fette Leberwurst sollten als Belag Senf und knackigen Radieschenscheiben weichen. Auch die beliebte Sahnesoße zu Pasta wird durch ein Kräuterpesto ohne Öl ersetzt. Schmeckt garantiert frisch und würzig. Auch Nüsse sollten reduziert werden, da sie neben vielen Kalorien Öle enthalten und so das Fettlevel wieder anheben würden. Stattdessen frische Kräuter einsetzen und mit Zitronensaft würzen.

Komplett auf Fett verzichten, sollte man jedoch nicht. Eine gesunde Ernährung braucht unbedingt auch Fette, denn sie sind als Energieträger sehr wichtig. Zudem können wir verschiedene Vitamine nicht verarbeiten ohne sie, z. B. die Vitamine A, D, E und K. Sie sind fettlöslich und für uns als Solisten wertlos. Isst man Karotten mit etwas Quark, kann der Körper diese optimal verwerten. Und dabei muss es nicht vollfetter Quark sein, sondern es reicht ein Magerquark mit niedriger Fettstufe. Mehr als maximal 30 % der täglichen Gesamtkalorien sollten jedoch nicht fetthaltig sein, dann ist eine Low-Fat-Diät erfolgreich. Zusätzlich lässt sich der Stoffwechsel anregen mit Tabletten.

Die Vorteile eine Low-Carb-Ernährung:

Wir nehmen heute um ein Vielfaches mehr Kohlenhydrate zu uns, als noch vor wenigen Jahrzehnten. Dabei sind wir es gewohnt, in allen verarbeiteten Lebensmitteln Zucker zu schmecken. Zucker, also Kohlenhydrate, machen Lust auf mehr. Wer seinen Stoffwechsel anregen möchte, erreicht dies mit einer moderaten Kohlenhydratreduktion sehr schnell. Hamburger, Döner, Kuchen, Fertiggerichte, raffinierter Zucker, Weizenprodukte und gesüßte Getränke sind dabei fehl am Platz. Stattdessen ersetzt man diese Produkte durch Fette und Eiweiße.

Wer auf diese Weise sein Gewicht schnell reduzieren will und die Kohlenhydrate stark einschränkt, läuft jedoch Gefahr, sein Herzinfarktrisiko zu erhöhen und die Nieren zu schädigen. Daher ist es bei Low-Carb unbedingt notwendig, viel zu trinken und Abwechslung in den Speiseplan zu bringen:

  • Um den Hunger, insbesondere den Heißhunger, zu dämpfen, vor jeder Mahlzeit 2 Glas Mineralwasser oder Kräutertee trinken, keine Säfte oder Mixgetränke.
  • Es gibt inzwischen unzählige Rezepte, die eine gesunde abwechslungsreiche Low-Carb-Ernährungsumstellung leicht machen. Falls zwischendurch doch die Sehnsucht nach dem Kühlschrank nagt, einfach ein Stück Gurke oder Radieschen in Scheiben schneiden und langsam essen.
  • Auch eine Tasse Kaffee, schwarz oder mit wenig fettarmer Milch, bremst den Appetit, was übrigens ganz treffend Verlangen nach Speise

So ist die Traumfigur wirklich erreichbar.

Und welche der beiden Ernährungsformen ist nun besser geeignet, um die Pfunde zu vertreiben und den Stoffwechsel anzukurbeln? Nach einer neuen Studie ist im direkten Vergleich Low-Carb erfolgreicher. Low-Carb ermöglicht es, in Kürze einige Kilos loszuwerden. Langfristig jedoch bietet Low-Fat mehr Erfolg, da der Jo-Jo-Effekt offenbar weniger heftig zuschlägt. Fazit: Beide Varianten sind in der moderaten Version zu empfehlen. Ausschlaggebend sollte die Ernährungsumstellung sein, die der eigenen Lebensweise am ehesten entspricht. Nur dann bleibt man mit Spaß und Durchhaltevermögen dabei.

Die Stoffwechsel Diät

Wer das Gewicht reduzieren, seine Figur straffen und sein Hautbild verbessern will, sollte die Fettverbrennung ankurbeln. Ideal klappt das mit einem aktiven Stoffwechsel und ausreichend Bewegung. Die Stoffwechseldiät nutzt den Effekt der Kohlenhydrat- und Fettreduzierung in Verbindung mit aktiven Ketogenen und der Vermeidung von Blutzuckerschwankungen, um Heißhungerattacken gar nicht erst aufkommen zu lassen. Der Kohlenhydratersatz Ketogene wird dabei aus den Fettspeichern bereitgestellt. Zusätzlich kann man den Stoffwechsel anregen mit Tabletten.

Stoffwechsel-Diäten gehören zu den Radikaldiäten, die nur kurzfristig angewendet werden sollen. Sie versprechen reichlich Erfolg, bieten jedoch auch gesundheitliche Risiken, da eine Fehl- und Mängelernährung in Kauf genommen wird. Tabu sind diese Diäten für kranke, schwangere und ältere Menschen über 60. Auch Diabetiker, Schilddrüsenpatienten und Menschen mit Herz-/Kreislaufproblemen oder Nierenleiden sollten das Experiment lieber sein lassen und den Stoffwechsel anderweitig ankurbeln.

Das Frühstück fällt bei dieser Diätvariante nicht wie bei einem König aus, da es mit schwarzem Kaffee bzw. Kaffee mit wenig Magermilch und trockenem Brot oder Brötchen eher übersichtlich ist. Etwas spannender gibt sich da schon das Mittagessen, das aus magerem Fleisch, z.  B. Hühnchen oder Steak und salzfreiem Salat oder Gemüse besteht. Abends stehen Rohkost oder Salat und Eier, manchmal auch etwas magerer Käse auf dem Speiseplan. Ein Schlemmerparadies ist die Stoffwechsel-Diät sicher nicht, bietet jedoch schnelle Erfolge.

Wer trotz gestrichener Süßigkeiten, Spaghetti Bolognese und dem abendlichen Glas Wein durchhält, hat nur die erste Hürde genommen. Er muss danach einen ausgeprägten Jo-Jo-Effekt fürchten, sobald er den Kühlschrank wieder normal füllt und zu seinem gewohnten Essverhalten übergeht. Den Erfolg kann man jedoch durch konsequente Reduzierung von Kohlenhydraten weiter genießen. Treibt man dazu mehrmals pro Woche Sport, lässt sich das Gewicht in den Alltag übertragen.

Beachten sollte man, dass die knappe Nährstoffzufuhr während der Diätphase leicht Mangelzustände entstehen lässt. Alternativ oder zusätzlich kann man seinen Stoffwechsel ankurbeln mit Tabletten.

Lebensmittel, die den Stoffwechsel anregen

Wenn man den Stoffwechsel beschleunigen möchte, braucht es keinen Zauberstab. Ein wenig Know-how hilft dagegen schon. Hier einige Lebensmittel, die den Stoffwechsel anregen, und Tipps, wie man sie isst oder zubereitet. Da lässt das Wohlfühlgewicht nicht lange auf sich warten.

  • Wenn man seinen Metabolismus pushen möchte, sollten die Portionen eher klein und dennoch sättigend sein. Empfehlenswert sind 5 Mahlzeiten mit kleinen Snacks dazwischen. Damit der Körper auch mit den kleineren Portionen genug zu tun hat, sollten diese ballaststoffreich sein. Daher eignet sich z. B. Obst mit Pektin sehr gut oder Vollwertkost, wie Hirse oder Grünkern.
  • Als Snacks eignen sich am besten Salate, Obst, Gemüse und Nüsse, Letztere, ungeröstet und salzfrei, aufgrund ihres Ölgehaltes und der Kalorien jedoch in Maßen. Optimal und als Zwischendurch sehr praktisch sind Gurkenscheiben, gepfefferte Erdbeerhälften oder Paprikasticks.
  • Wer sich fragt: „Welche Lebensmittel regen den Stoffwechsel an?“, sollte auch seinen wichtigsten Sparringspartner, die Verdauung berücksichtigen. Dazu einfach morgens vor dem Frühstück ein Glas Wasser mit Apfelessig trinken oder eine frisch gepresste Zitrone. Das regt gleichzeitig Herz und Kreislauf an und steigert die Konzentration. Wem Zitrone und Apfelessig zu streng sind, kann auch einen Ingwertee oder einen Kakao mit einer Prise Chili probieren.
  • So vorbereitet stimmt auch der Vitamin-C-Haushalt, denn dieses Vitamin ist besonders wichtig. Optimal sind als Snack oder ins Müsli gemischt täglich Kirschen, Orangen, Grapefruits, Äpfel, Erdbeeren und Kiwi.
  • Bei der Auswahl der Lebensmittel stets darauf achten, dass diese zwar möglichst fett- und kohlenhydratarm sind, aber umso mehr Nährstoffe haben. Dazu gehören neben Obst und Gemüse, fettarmes Fleisch und Seefisch. Gerade der Fisch ist besonders jodhaltig, was der Schilddrüse meist zugute kommt. Gerade diese kleine schmetterlingsförmige Drüse setzt einer Diät schnell Grenzen. Mit Jod, eiweißhaltigen Lebensmitteln, wie Seefisch, mageren Milchprodukten, wie Buttermilch, und Omega-3-Fettsäuren kann man auch die Schilddrüse anregen. Damit lässt sich trotz der hormonellen Einflüsse der Schilddrüse abnehmen. Wegen des Jods sollte man sich vorher mit dem Arzt abstimmen, da es auch Schilddrüsenproblematiken gibt, bei denen keine Jodzufuhr förderlich wäre.
  • Wer lieber ein gutes Stück Fleisch genießen möchten, hält sich besser an Steaks, Rinderfilet, Hühnchen, Pute und Kaninchen.
  • Kann man sich eigentlich die Mühe sparen und das Stoffwechselanregen Tabletten überlassen? Jein. Denn es gibt durchaus Tabletten, die den Stoffwechsel animieren und eine Gewichtsabnahme unterstützen. Man sollte jedoch auf eine entsprechende Ernährung und ausreichende Bewegung nicht verzichten. Solche Stoffwechselpusher bestehen in der Regel aus pflanzlichen Wirkstoffen, die den Metabolismus ankurbeln und die Fettverbrennung steigern sollen. Dabei gibt es die regionale Variante, die sich der Kräfte von Mariendistel, Brennnesseln, Kaffee oder Grüner Tee bedienen. So kann auch Kaffee stoffwechselanregend genutzt werden. Daneben ziehen die exotischen Varianten viele Nutzer an, die sich z. B. der Extrakte von in unseren Breitengraden eher noch unbekannten südamerikanischen Früchten bedienen.

Ob einheimisch oder exotisch – will man den Stoffwechsel anregen mit Tabletten, sollte man den Beipackzettel in jedem Fall gut studieren, um Allergien oder sonstige gesundheitliche Risiken ausschließen zu können. Gerade die intensive Zufuhr von Jod, um eine Schilddrüsenüberfunktion und damit einen höheren Kalorienverbrauch zu erreichen, ist nicht unbedenklich. Die Schilddrüse hat intensive Auswirkungen auf den gesamten Körper, auch auf das Herz, das damit ebenfalls stark angeregt wird. Unregelmäßigkeiten oder Übererregbarkeit sind möglich.

Metabolismus ankurbeln durch gesunde Ernährung und Sport

Nahrhafte Lebensmittel und abwechslungsreiche Rezepte mit vielen Ballaststoffen und Vitaminen sind eine gute Basis für den aktiven Metabolismus. Aber wie so oft, wenn es um gutes Aussehen und einen gesunden, attraktiven Körper geht, kommt man ohne moderate Bewegung nicht aus. Wir sind eben eher zum Laufen geboren, weniger zum Sitzen oder Liegen. Mit körperlicher Aktivität lässt sich der Stoffwechsel ankurbeln, Herz und Kreislauf aktivieren und das Hormonsystem im Gleichgewicht halten. Dazu braucht man kein Zirkeltraining zu absolvieren, viel nachhaltiger sind die vielen kleinen und großen Gelegenheiten im Alltag. Den Metabolismus ankurbeln durch gesunde Ernährung und Sport, das geht ganz einfach:

  • Der Aufzug ist kaputt? Großartig! Eine gute Gelegenheit, zu laufen und die Oberschenkel- und Beinmuskulatur zu spüren.
  • Der Bus hat Verspätung? Warum nicht einfach zur Arbeit gehen? So kann man den Stoffwechsel ankurbeln und gleichzeitig Herz und Kreislauf aktivieren.
  • Einkaufen? Warum die wenigen Meter nicht mit dem Fahrrad fahren? Die frische Luft hält gesund und fördert die Konzentration.
  • Auch eine kurze Morgengymnastik weckt die Lebensgeister und steigert die Durchblutung. Nach den Mahlzeiten unterstützt ein kurzer Spaziergang die Stoffwechseltätigkeit. Gleichzeitig wird der Grundumsatz erhöht, was das Abnehmen beschleunigt. Auch Muskulatur verbraucht Energie, sogar im Ruhezustand.
  • Was regt die Fettverbrennung an? An die Fettdepots geht es, wenn man die länger werdenden Tage im Frühjahr oder die herrlich eingefärbte Herbststimmung nutzt und wandert, joggt, walkt oder reitet. Im Winter bietet sich Langlauf als optimaler Sport an. So kann man den Stoffwechsel aktivieren und gleichzeitig Spaß haben.
  • Für Fitnessfans bietet sich ein Mix aus kurzen Ausdauer- und Kräftigungseinheiten an. Die Kombination bietet viel Abwechslung und Muskelaufbau, wieder ein Anlass zu einem höheren Grundumsatz an Kalorien. So lässt sich schonend das Herz-/Kreislaufsystem trainieren und die Kondition steigern. Mit gezieltem Krafttraining und Dehnübungen lassen sich auch Fettpölsterchen wegtrainieren. Insbesondere die Problemzonen Arme, Bauch, Beine, Po werden gestrafft und neu definiert. Bei sportlicher Aktivität im Freien freut sich zudem die Lunge und die Bronchien weiten sich.
  • Mit Ausdauertraining kann man nicht nur seinen Stoffwechsel beschleunigen, sondern auch sich selbst. Wer sich so richtig auspowert, treibt seinen Stoffwechsel auch noch lange danach in ungeahnte Höhen.

Wer mithilfe eines aktiven Stoffwechsels abnehmen will, hat viele Möglichkeiten, mit gesunder Ernährung und viel Flüssigkeit die biochemischen Prozesse zu pushen. Verlässt man dazu seine Komfortzone und bringt Bewegung in den Tagesablauf, werden Stoffwechselabläufe und Fettverbrennung gesteigert. Unterstützend kann man den Stoffwechsel anregen mit Tabletten. Überträgt man viele der Regeln in den Alltag – weniger Kohlenhydrate, weniger Fette, mehr körperliche Aktivität und ausgewogene Ernährung – bleibt der Erfolg langfristig erhalten.